Ich verstehe genau, was du meinst.
Wochenlang alles zu geben und dann trotzdem durchzufallen ist ein extrem beschissenes Gefühl, dass leider viele im Studium durchmachen müssen.
Fast alle denken das, aber in den meisten Fällen liegt es nicht daran, dass man zu wenig gelernt hat oder einfach nicht für das Thema gemacht ist.
Weil das wahre Problem ist oft die Stoffmenge.
Viele versuchen panisch, alles zu lernen, aber weil es einfach so unrealistisch viel ist, können sie sich im Klausurstress einfach unmöglich an die wenigen entscheidenden Dinge erinnern.
Einfach weil dein Gehirn nicht dafür gemacht ist, sich so riesige Stoffberge gleichzeitig zu organisieren und im richtigen Moment das rauszuziehen, was du gerade brauchst.
Deswegen verwechselst du Sachen dann eher, löst Aufgaben komplizierter als nötig oder vergisst im Stress genau das, was verlangt wird.
Du kennst sicher dieses Gefühl, wenn du so viel Ballast im Kopf organisieren musst, dass du dich während der Klausur dann fragst
"Kommt mir alles bekannt vor … aber was will der Prof da jetzt von mir?"
Gleichzeitig optimieren die meisten ihr Lernen unbewusst auf allgemeinen Wissensaufbau und Verständnis.
Deswegen scheitern sie dann in der Klausur, nicht weil sie zu wenig Wissen, sondern weil sie das Gelernte nicht auf die Aufgaben übertragen können.
Wenn du denkst, dass du vielleicht selbst auch aus diesen Gründen durchfallen musstest, empfehle ich dir, dich beim Lernen auf das zu beschränken, was realistisch geprüft werden kann.
Und nur das gezielt rein für Punkte zu lernen, vergiss alles andere außer die Klausurnote.
Fast niemand denkt daran, aber wenn du glaubst, dass dir dieser neue Ansatz helfen könnte, kannst du dir gerne in Ruhe das System anschauen und dich entscheiden, ob du es selbst nutzen möchtest.